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5 Gründe, warum du heute noch kündigen solltest

von Mag. Funda Karaca, am 11. März 2019

Du bist zufrieden mit deinem Job, aber irgendwie doch nicht?

Wenn Dir diese Situationen bekannt vorkommen, solltest Du über eine Kündigung nachdenken.

1. Sonntags-Blues

Der Ausblick, am nächsten Tag wieder ins Büro zu gehen, ist so unangenehm, dass Du schon beim Aufwachen negative Gefühle hast? Der Sonntag ein echter Horror-Tag für Dich?  Wenn Du an diesem Punkt angelangt bist, solltest Du dir diese Frage stellen: Warum ist der Montag für mich so schlimm, dass mir Bereits am Sonntag und bei dem Gedanken schlecht geht?

2. Keine (Nacht-)Ruhe

Wer am Sonntags-Blues leidet, dem ist wahrscheinlich auch das Problem mit der Nacht vor dem Montag nicht fremd. Stundenlanges Herumwälzen und Schlaflosigkeit können die Folge von Unzufriedenheit im Job sein. In schlimmen Fällen ist davon nicht nur die Nacht von Sonntag auf Montag, sondern die ganze Woche betroffen. Wenn Du die Zeiten außerhalb deiner Arbeitszeit nicht mehr zur Erholung nutzt, sondern an deinen Chef und den Stress denkst, solltest Du schleunigst etwas an deiner Jobsituation ändern!

3. Nörgeln und Jammern

Die Unzufriedenheit im Job ist dein Gesprächsthema Nummer 1? Egal ob bei der Familienfeier oder beim After-Work-Getränk mit Bekannten, Du beschwerst Dich nur über die Arbeit? Das kann auf Dauer zum Problem werden- niemand verbringt gerne Zeit mit einem Dauernörgler. Versuche stattdessen die Faktoren, die dich unglücklich machen zu finden und zu ändern. 

Fühlst du dich unterbezahlt und wünschst du dir eine Gehaltserhöhung?
Werden Überstunden von dir verlangt, aber nicht bezahlt? 
Machst du Überstunden, weil das Arbeitspensum sonst nicht machbar ist? Erfüllt dich dein Job nicht mehr und du fühlst dich gelangweilt und unterfordert?

4. Teamschwierigkeiten

Natürlich müssen deine Kollegen nicht deine besten Freunde sein. Ein gutes Büroklima setzt aber voraus, dass der Umgang miteinander freundlich ist und die Arbeit im Team funktioniert. Wenn Du dich an deinem Arbeitsplatz nicht wohl fühlst und Du den Eindruck hast, nicht ins Team zu passen, kann sich das auf deine Motivation und Leistung negativ auswirken.

5. Neidgedanken

Ein Hinweis darauf, dass Du in deinem Job unzufrieden bist, kann auch sein, dass Du deine Bekannten um deren Arbeit beneidest. Es ist ganz normal, sich ab und zu zu denken: „Hätte ich doch auch so flexible Arbeitszeiten/so einen netten Chef/so spannende Aufgaben!“. Wenn diese Gedanken aber zu ernsthaften Wünschen werden, ist es vielleicht Zeit, nach neuen Perspektiven Ausschau zu halten und aktiv zu werden und spätestens jetzt deine Kündigung einzureichen. 

Sprich es aus !

Vermutlich hat jeder mal einen schlechten Tag, an dem man am liebsten die Kündigung auf den Tisch des Chefs werfen würde. Wenn du mit diesem Gedanken immer häufiger spielst, dann sprich mit deinen Vertrauten in der Familie oder im Freundeskreis darüber. Ist es die Angst vor dem Neuen, gesundheitliche Gründe oder brauchst du nur eine Auszeit? Erstelle dir eine Liste mit den Argumenten für oder gegen einen Jobwechsel. Das kann dir helfen, Probleme aufzuzeigen und dir einen klaren Überblick verschaffen über deine Vorstellung von einem idealen Job. 

Mag. Funda Karaca