yellow ideas start here marketing office

Mit 5 Tipps vom Praktikum zur Festanstellung

von JobRocker, am 05. Februar 2019

Während deines Praktikums stellst du fest, dass Du deinen Traumjob gefunden hast. Sowohl der Arbeitgeber, die Tätigkeit und die Kollegen bereitet dir jeden Tag Freude und Du gehst auch montags gern zur Arbeit. Dann ist es an der Zeit, dass Du an einer Festanstellung arbeitest. Mit ein paar guten Ratschlägen bis du dem Dienstvertrag einen großen Schritt näher.

„Willst Du nach deinem Praktikum weiter für uns arbeiten?“ Viele Praktikanten wünschen sich genau diesen Satz von der Führungskraft. Nutze dein Praktikum gezielt als Warm-up für den Berufseinstieg. Ein Praktikum ist eine gute Gelegenheit, sowohl Job als auch Arbeitgeber richtig kennenzulernen. Eine dauerhafte Anstellung ist bei gegenseitiger Sympathie nicht ausgeschlossen. Die essenzielle Grundvoraussetzung dafür ist natürlich, dass das Unternehmen aktuell oder in nächster Zeit eine freie Stelle hat. Danach kommt es darauf an, dass Du als Praktikant Interesse bekundest, ohne verzweifelt zu wirken.

1. Die Leistung zählt

Ob Du nach dem Praktikum auch den Sprung in eine Fixanstellung schaffst, hängt natürlich zu allererst von deiner gezeigten Leistung ab. Arbeitgeber achten hier aber nicht nur auf Schnelligkeit und Genauigkeit beim Erledigen der übertragenen Aufgaben. Zeige Eigeninitiative und Interesse an neuen Themengebieten. So punktest Du ebenfalls. Packe auch mal ungefragt an und greife den Kollegen unter die Arme. Das fällt sicher positiv auf. Sollte aber mal was schiefgehen, stehe dafür gerade und übernehme Verantwortung. Weniger beliebt machst Du dich wenn Du Aufgaben ablehnst, nur weil Du dir dafür zu schade bist. Achtung! Es gibt auch Ausnahmen! Schließlich bist Du als Praktikant nicht nur zum Kaffee-Kochen und Mittagessen holen da.

2. Networking nicht vergessen

So ein Praktikum ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, um viele neue Gesichter kennenzulernen. Dein Networking kann sich später bezahlt machen. Verstecke dich nicht in deiner Abteilung, sondern versuche auch Kollegen aus anderen Abteilungen kennenzulernen. Dabei bieten sich natürlich besonders die Kaffeemaschine, die Cafeteria oder auch der Rauchertreffpunkt an. Versuche aber auch den Firmen, mit denen Du in Kontakt kommst, in positiver Erinnerung zu bleiben. Sollte es nämlich beim aktuellen Arbeitgeber nicht klappen, so kannst Du auf dein Netzwerk zurückgreifen. Irgendwo gibt es immer jemand, der jemanden kennt, der einen Mitarbeiter sucht.

3. Die offizielle Bewerbung

Besonders bei großen Unternehmen ist es wichtig, dass Du den Bewerbungsweg einhaltest. Auch wenn dir deine Führungskraft eine Zusage erteilt, so musst Du eventuell noch einmal eine Bewerbung in der Personalabteilung deponieren. Erkundige dich im Abschlussgespräch oder bei der Personalabteilung, ob und was das Unternehmen noch von dir benötigt. Besonders große Konzerne haben oft eigene Programme, um talentierte Praktikanten gleich nach dem Studienabschluss wieder ins Boot zu holen.

4. Beim Abschlussgespräch punkten

Üblicherweise gibt es zum Abschluss des Praktikums noch ein Gespräch mit der Führungskraft. Oft ist auch noch Jemand aus der Personalabteilung mit dabei. Wenn dir die Zeit im Unternehmen gefallen hat, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dein Interesse an einer eventuellen Weiterarbeit zu bekunden und Feedback zu geben, was besonders toll gelaufen ist. Sollte das Gespräch nicht vom Vorgesetzten angesetzt werden, bitte ihn darum. Es zeigt von Interesse und vermittelt nicht den Eindruck, dass Du über deinen letzten Tag froh bist. Auch das bringt Pluspunkte!

5. Verlange was dir zusteht

Lass dich nicht ausbeuten. Auch wenn Du den Job unbedingt haben willst, lass dich nicht in ein schlecht bezahltes Dauerpraktikum drängen. Erkundige dich rechtzeitig nach den branchenüblichen Gehältern. Verkaufe dich keinesfalls unter deinem Wert. Verhandle über Benefits wie eine Jahreskarte für die Öffis, Essenszuschuss oder Gesundheitsvorsorge. Das schlägt sich zwar nicht direkt am Gehaltszettel nieder, macht sich aber dennoch bezahlt. Vielleicht kannst du bei der Verhandlung ja auch bezahlte Weiterbildungen rausholen. Davon haben schließlich beide Seiten etwas. Sollte es dennoch nicht sofort mit einem dauerhaften Dienstverhältnis klappen, lass den Kopf nicht hängen. Vielleicht dauert es ein bisschen, aber gute Praktikanten werden gerne wieder im Unternehmen aufgenommen. Besteht da jedoch wenig Hoffnung, so hast du immer noch ein tolles Dienstzeugnis, das deinen Fleiß und Einsatz belegt und dir bei der weiteren Jobsuche helfen kann.

JobRocker