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Take it easy! Minimalismus am Arbeitsplatz

von Mag. Funda Karaca, am 22. Oktober 2018

Minimalismus wird oftmals mit Konsumverzicht gleichgesetzt, soll aber im Grunde durch das Loswerden von Überschüssigem und dem   Konzentrieren auf das Wesentliche das Leben vereinfachen. Es kann in jedem Bereich unseres Lebens  angewendet werden, also warum sollte es  nicht auch unseren Arbeitsalltag vereinfachen? Hier gibt es Tipps für mehr Ordnung und Leichtigkeit im Job: 

1. Selbstreflexion. Was ist mein größter Zeitfresser? Warum stiehlt mir das die meiste Zeit? Ist es etwas was mir keinen Spaß macht, oder fällt mir ein bestimmtes Programm schwer und bräuchte nur eine gute Schulung? Dann heißt es, gehe zielorientiert das Problem an! 

2. Priorisieren.  Alles muss immer sofort und am besten am selben Tag noch erledigt werden. Dabei verliert man manchmal den Überblick über die eigenen Tasks.  Versuche einen realistischen Termin für die Fertigstellung der Aufgabe anzugeben. Wenn es dein Zeitmanagement sprengt, musst du über deinen Schatten springen und Nein sagen. 

3. Miste dein Postfach aus. Dank der DSGVO ist das Postfach sicherlich schon etwas geschmälert worden. Dennoch macht es auch hier Sinn auszumisten. Welche Newsletter liest du wirklich? Was empfindest du eher als Spam? 

4. Arbeite in Zeitfenstern. Gerade in der Zeit wo du effektiv an einem Projekt arbeitest empfiehlt es sich, dich nicht ablenken zu lassen. Dazu zählt auch dein Email Postfach.  Versuche bewusst nicht alle paar Minuten deinen Email Ordner zu kontrollieren. 

5. Soziale Netzwerke ausmisten. Klar will man auf mehreren Kanälen präsent sein, aber jeder Kanal erfordert auch eine gewisse Pflege. Spätestens dann wenn du dich nicht mehr an dein Passwort erinnerst, solltest du dir Gedanken machen, welcher der vielen  Kanäle wirklich Sinn für dein Netzwerk machen.

6. Aufräumen. Nicht nur dein Arbeitsplatz sollte Freiraum und eine gewisse Ordnung für klare Gedanken schaffen, sondern auch dein Desktop gehört ab und an ausgemistet. 

7. Digital Detox am Arbeitsplatz. YouTube, Instagram, Facebook, LinkedIn, Xing und viele mehr- alle haben sie etwas gemeinsam. Für ein paar Minuten nur angedacht, verliert man sich in den verschiedensten Kanälen und ist durch die Ablenkung komplett aus dem Workflow raus. Wenn es dir schwer fällt das Handy auf lautlos zu stellen, versuche doch mal  Push Nachrichten Einstellungen mancher Apps zu bearbeiten und reduzieren. 

8. Pause ist Pause. Lass deine Mittagspause, Mittagspause sein und lebe sie in vollen Zügen aus.  Vermeide über die Arbeit zu reden und versuche abzuschalten.

9. Weg mit der Zettelwirtschaft.  Bist du umgeben von bunten Post its und vergisst trotzdem ab und an, was Priorität hatte? Da können dir vielleicht Online Tools weiterhelfen, die dich erinnern. (Wir lieben Trello!) 

10. To Do Listen:  gut für die Übersicht, aber auch belastend. Wichtig ist es hier realistisch  zu bleiben, so dass man am Ende des Tages die ToDo Liste abgehakt ist und man mit ruhigem Gewissen nach Hause gehen kann.

11. Outfit of the day. Wenn du in der früh nicht gerne Entscheidungen triffst, wird dir ein voller Kleiderschrank auch nicht weiterhelfen. Du kannst am Vorabend dein Outfit aussuchen oder auch einfach den Kleiderschrank aussortieren. (Siehe Steve Jobs & Marc Zuckerberg!)

12. Rituale. Rituale können mehr Struktur in den Arbeitsplatz schaffen. Es können einfache Dinge sein, wie sich einen Kaffee in der Früh zu gönnen, zum Ende des Arbeitstages seine ToDo Listen durchzugehen oder einfach nur den Arbeitsplatz aufzuräumen.

Mag. Funda Karaca