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Wohlfühlen am Arbeitsplatz – Traum oder doch Realität?

von JobRocker, am 19. Juli 2018

Wellbeing ist mittlerweile ein vielverwendeter Begriff, wenn Unternehmen ihre Vorzüge als Arbeitgeber betonen möchten. Was aber bedeutet dieser? Was hast du davon? Und wie wichtig ist der Faktor „Wohlfühlen am Arbeitsplatz“ wirklich?

Was ist Wellbeing?

Jeder Mensch hat das Bedürfnis, sich wohl zu fühlen. Das beschränkt sich aber nicht nur auf die eigenen vier Wände, sondern auch auf den Arbeitsplatz. Immerhin verbringt man dort durchschnittlich acht Stunden, und damit ein Drittel des Tages. Wellbeing bedeutet daher Wohlfühlen am Arbeitsplatz.

Wie sehr beeinflusst Wohlgefühl meine Produktivität?

Eine Studie des Frauenhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation belegt, dass die Produktivität alleine durch ergonomisch günstig gestaltete Arbeitsplätze um bis zu 36 Prozent gesteigert werden kann. Investitionen in moderne Büroausstattung sind also keine Verschwendung, sondern können sich schnell bezahlt machen.

Wie wirkt dauerhafter Stress auf die Gesundheit?

Bereits 2010 belegte die WHO, dass psychische Gesundheitsprobleme eine der häufigsten Ursachen für Fehlzeiten sind. Gelegentlicher, anlassbezogener Stress jedoch fördert die Produktivität - chronischer hingegen ist wahres Gift für Körper und Seele.  Erschöpfungszustände bis hin zu schweren psychischen und körperlichen Erkrankungen sind die Folge.

Was kann ich zum eigenen Wohlbefinden beitragen?

Ein attraktiver Arbeitsplatz ist die Basis für Wellbeing. Dabei geht es neben der Ergonomie im Büro, genauso um die Farbgebung und die individuelle Arbeitsplatzgestaltung. Dies liegt aber leider oft nicht im Einflussbereich des Arbeitnehmers. Wenn dein Arbeitgeber keinen großen Wert auf Wellbeing legt – kein Problem, denn du selbst kannst auch etwas für dein Wohlbefinden tun. Sorge für Ordnung auf deinem Schreibtisch, denn Chaos stresst unbewusst. Achte auf eine ausreichende Beleuchtung und Bewegungsfreiheit. Mache kurze Pausen, um dich immer wieder für ein paar Minuten zu entspannen. Statte deinen Arbeitsplatz mit persönlichen Utensilien wie Bildern und Accessoires aus.

Übungen für noch mehr Wohlgefühl im Arbeitsalltag

Muskelentspannung: Drücke deine Beine etwa zehn Sekunden lang fest gegen den Boden bzw. den Tisch. Verlagere danach die Spannung in den Po, später in die Hände (Faust machen) und letztlich ins Gesicht (Augen zupressen). So wird dein Körper in kurzer Zeit neu durchblutet und setzt somit wichtige Energie frei.

Yoga-Vollatmung: Setze dich aufrecht hin, lege deine Hände auf den Bauch und atme ganz bewusst tief durch die Nase ein. Fülle deine Lunge mit Luft bis dein Bauch- und Brustbereich spannt. Atme danach ganz bewusst, so lange wie möglich, wieder aus. Mit dieser Übung führst du dem Körper Sauerstoff zu und entspannen die Muskeln.

Drehsitz: Setze dich aufrecht hin und lege deine linke Hand auf die Außenseite deines rechten Oberschenkels. Den rechten Arm streckst du dabei nach vorne aus. Bewege den ausgestreckten Arm langsam über die Seite nach hinten und folge dieser Bewegung mit den Augen. Nach etwa 30 Sekunden kannst du die Haltung wieder langsam auflösen. Somit entspannst du die Rückenmuskulatur, die im Büro-Alltag besonders gefährdet ist.

 

JobRocker